Was ist inkrementelle Validität?

Inkrementelle Validität beschreibt, inwieweit ein Test zusätzlich zu anderen Tests ein Ergebnis vorhersagt. 

Beispiel: 

Die Note im Mathe-Abi (Test 1) sagt wahrscheinlich voraus, ob jemand den Bachelor in BWL schafft (Ergebnis). 

Nun testet man zusätzlich das logische Denken (Test 2): Wenn die beiden Tests zusammen den Abschluss besser vorhersagen, ist der Logik-Test inkrementell valide

Ob man einen inkrementell validen Test tatsächlich verwendet, hängt davon ab, wie stark er die Vorhersage verbessert und wie aufwändig er ist.  

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Was ist deduktive Forschung?

Deduktive Forschung setzt man ein, um eine bestehende Theorie zu prüfen. 

Dazu geht man wie folgt vor: 

  1. Hypothese aus Theorie ableiten
  2. Hypothese in Studie testen

Wenn sich die Hypothese bestätigt, hat sich die Theorie (vorerst) bewährt; wenn nicht, wandelt man die Theorie ab und kann induktive Forschung einsetzen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. 

Deduktive Studien sollten eine hohe interne Validität haben. 

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Was ist induktive Forschung?

Induktive Forschung setzt man ein, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und daraus eine Theorie zu entwickeln. 

Man geht dazu wie folgt vor: 

  1. Frage stellen 
  2. Daten erheben (meist mit qualitativer Forschung)
  3. Daten interpretieren

Diese drei Schritte werden so oft wiederholt, bis man genug Erkenntnisse gewonnen hat, um daraus eine Theorie abzuleiten. 

Um die neue Theorie zu prüfen, verwendet man deduktive Forschung

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Was ist ökologische Validität?

Ökologische Validität beschreibt, inwieweit sich die Ergebnisse einer Studie auf das echte Leben übertragen lassen.

Sie bezieht sich darauf, ob eine Studie so gestaltet ist, dass sie einer Situation aus dem Alltag ähnelt.

Beispiel: Studie mit geringer ökologischer Validität

Eine Forscherin will untersuchen, wie gut sich Menschen an etwas erinnern können. 

Die Teilnehmer sitzen in einem ruhigen Raum und bekommen eine Liste mit 15 zufälligen Wörtern, die sie sich einprägen sollen. Später erfasst die Forscherin, wie viele Wörter sich die Teilnehmer gemerkt haben. 

Beispiel: Studie mit hoher ökologischer Validität

Die Teilnehmer sollen sich morgens eine Einkaufsliste mit 15 Dingen schreiben. Am Abend erfasst die Forscherin, an wie viele Dinge sich die Teilnehmer erinnern können. 

Die ökologische Validität ist eine Unterart der externen Validität

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Was ist konvergente Validität?

Konvergente Validität beschreibt, ob ein Test, der ein bestimmtes Konstrukt messen soll, ähnliche Ergebnisse liefert wie ein Test, der ein verwandtes Konstrukt misst. 

Konstrukte sind Merkmale wie Intelligenz oder Kreativität, die sich nicht unmittelbar beobachten lassen. 

Beispiel: 

Eine Forscherin entwickelt einen Test, der Kreativität messen soll, und geht davon aus, dass dieses Konstrukt mit Offenheit zusammenhängt (= korreliert). 

Sie vergleicht die Ergebnisse ihres Tests mit denen eines Offenheit-Tests und stellt fest, dass sie miteinander korrelieren. Das spricht dafür, dass ihr Test konvergente Validität hat. 

Nach der konvergenten Validität bestimmt man meist die diskriminante Validität: Sie beschreibt, ob ein Test andere Ergebnisse liefert als Tests, die nicht verwandte Konstrukte messen (z. B. Kreativität und Feinmotorik). 

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Was ist diskriminante Validität?

Diskriminante Validität beschreibt, ob ein Test, der ein bestimmtes Konstrukt messen soll, andere Ergebnisse liefert als ein Test, der ein nicht verwandtes Konstrukt misst. 

Konstrukte sind Merkmale wie Kreativität oder Intelligenz, die sich nicht unmittelbar beobachten lassen. 

Beispiel: 

Ein Forscher entwickelt einen Test, der Kreativität messen soll, und geht davon aus, dass dieses Konstrukt nicht oder kaum mit Feinmotorik zusammenhängt (= korreliert). 

Er vergleicht die Ergebnisse seines Tests mit denen eines Feinmotorik-Tests und stellt fest, dass sie nicht miteinander korrelieren. Das spricht dafür, dass sein Test diskriminante Validität hat. 

Vor der diskriminanten Validität bestimmt man meist die konvergente Validität: Sie beschreibt, ob ein Test ähnliche Ergebnisse liefert wie Tests, die verwandte Konstrukte messen (z. B. Kreativität und Offenheit). 

Tipp: 

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Was ist prädiktive Validität?

Prädiktive Validität beschreibt, wie gut ein Test ein Ergebnis vorhersagt. 

Beispiel: Hängt die Note im Mathe-Abi (Test) mit der Abschlussnote im Wirtschaftsstudium (Ergebnis) zusammen? Wenn ja, hat die Mathe-Note prädiktive Validität. 

Ob und wie Test und Ergebnis zusammenhängen, lässt sich messen. 

Dazu berechnet man einen sogenannten Korrelations-Koeffizienten (z. B. r), der Werte zwischen -1 und 1 annehmen kann: 

  • r > 0 → positive Korrelation: Je höher der Wert des Tests, desto höher der Wert des Ergebnisses. 
  • r = 0 → keine Korrelation
  • r < 0 → negative Korrelation: Je höher der Wert des Tests, desto niedriger der Wert des Ergebnisses. 

Je näher r bei -1 oder 1 liegt, desto höher ist die prädiktive Validität des Tests (sofern die Richtung des Zusammenhangs korrekt vorhergesagt wurde).

Tipp: 

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Was unterscheidet Querschnitt- und Längsschnittstudien?

In einer Querschnittstudie sammeln Forschende Daten von Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt.

In einer Längsschnittstudie sammeln Forschende über einen längeren Zeitraum (oft mehrere Jahre) wiederholt oder kontinuierlich Daten von Personen.

Tipp

Du möchtest möglichst viele Teilnehmende für deine Studie rekrutieren? Dann kannst du mit QuillBot ganz einfach einen kostenlosen Flyer erstellen und gezielt auf deine Studie aufmerksam machen.

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Was ist eine wiederholte Querschnittstudie?

In einer wiederholten Querschnittstudie wird dieselbe Bevölkerungsgruppe zu mehreren Zeitpunkten untersucht. Zu jedem Zeitpunkt werden Daten aus einer anderen Stichprobe der Bevölkerungsgruppe erhoben.

Wiederholte Querschnittstudien sind hilfreich, um Veränderungen in einer Bevölkerungsgruppe im Laufe der Zeit zu untersuchen.

Tipp

Du möchtest möglichst viele Teilnehmende für deine Studie rekrutieren? Dann kannst du mit QuillBot ganz einfach einen kostenlosen Flyer erstellen und gezielt auf deine Studie aufmerksam machen.

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