Wortarten sind Klassen mit bestimmten Merkmalen und Funktionen innerhalb eines Satzes.
Sie können flektierbar sein, d. h., sie lassen sich in einem Satz z. B. an ein anderes Wort anpassen.
Wortarten sind demnach nicht flektierbar, wenn sie sich nicht verändern lassen und immer gleich bleiben.
Weiterlesen: Was sind Wortarten?
Im Deutschen gibt es die folgenden neun Wortarten:
- Substantive (= Nomen)
- Verben
- Adjektive
- Artikel
- Pronomen
- Adverbien
- Präpositionen
- Konjunktionen (= Bindewörter)
- Partikeln
Weiterlesen: Welche Wortarten gibt es im Deutschen?
Du kannst Wortarten bestimmen, indem du schrittweise vorgehst. Das heißt, du bestimmst zunächst leicht erkennbare Wortarten wie Substantive, bevor du dich auf schwerer erkennbare wie Adverbien konzentrierst.
- Substantive (= Nomen)
- Artikel
- Pronomen
- Verben
- Adjektive
- Adverbien
- Präpositionen
- Konjunktionen (= Bindewörter)
- Partikeln
Du kannst auch schauen, welche Wörter klein- und großgeschrieben werden und miteinander in Bezug stehen oder welche Position sie im Satz einnehmen.
Hilfreich kann es zudem sein, jede Wortart in einer anderen Farbe zu markieren.
Weiterlesen: Wie kann ich Wortarten bestimmen?
Der Unterschied zwischen Homonymen und Polysemen ist, dass die einzelnen Bedeutungen eines Polysems einen Zusammenhang aufweisen.
Beim Wort ‚Pferd‘ handelt es sich z. B. um ein Polysem, weil seinen Bedeutungen ein pferdeähnliches Aussehen zugrunde liegt (beim Turngerät und der Schachfigur).
Bei einem Homonym weisen die einzelnen Bedeutungen keinen Zusammenhang auf. Beispielsweise hat ein Ball als Tanzveranstaltung nichts mit einem Ball als Spielgerät gemeinsam.
Weiterlesen: Was ist der Unterschied zwischen Homonymen und Polysemen?
Es gibt zwei Arten von Synonymen:
- Strikte Synonyme
- Partielle Synonyme
Strikte Synonyme sind bedeutungsgleich. Das heißt, dass sie immer ausgetauscht werden können, z. B. ‚Samstag‘ und ‚Sonnabend‘.
Partielle Synonyme sind bedeutungsähnlich. Das heißt, dass sie nicht problemlos ausgetauscht werden können, weil sich ihre Bedeutung je nach Kontext verändert, z. B. ‚Auto‘ und ‚Wagen‘.
Weiterlesen: Welche Arten von Synonymen gibt es?
Es gibt die folgenden Sonderfälle von Homonymen:
- Homograph
- Homophon
Ein Homograph wird wie ein anderes Wort geschrieben, aber unterschiedlich ausgesprochen, z. B. ‚Versendung‘ (der Versand oder das Ende eines Verses).
Ein Homophon wird hingegen wie ein anderes Wort ausgesprochen, aber unterschiedlich geschrieben, z. B. ‚der Weg‘ und ‚weg‘.
Weiterlesen: Welche Sonderfälle von Homonymen gibt es?
Das Gegenteil von Synonymen sind Antonyme. Antonyme sind Gegensatzpaare, z. B. ‚Helligkeit – Dunkelheit‘ oder ‚laut – leise‘.
Weiterlesen: Was ist das Gegenteil von Synonymen?
Du solltest die folgenden drei Arten von Homonymen kennen:
1. Homonyme mit gleichem Artikel und Plural, z. B. ‚die Birne‘ (Obstsorte oder Glühbirne)
2. Homonyme mit unterschiedlichem Artikel, z. B. ‚der Verdienst‘ (Einkommen) und ‚das Verdienst‘ (besondere Leistung)
3. Homonyme mit unterschiedlichem Plural, z. B. ‚Mütter‘ (weibliche Elternteile) und ‚Muttern‘ (Schraubenmuttern)
Weiterlesen: Welche Arten von Homonymen sollte ich kennen?
Antonyme werden meist mit der Vorsilbe bzw. dem Präfix ‚un-‘ gebildet. Das ist aber nur möglich, wenn das Wort mit ‚un-‘ tatsächlich ein Gegenteil darstellt.
- Bildung mit ‚un-‘ möglich: schön – unschön
- Bildung mit ‚un-‘ nicht möglich: Fall – Unfall
Weiterlesen: Wie werden Antonyme gebildet?
Das Gegenteil eines Antonyms ist ein Synonym. Ein Synonym ist ein Wort, das die gleiche Bedeutung wie ein anderes Wort hat, z. B. ‚modern‘ und ‚modisch‘.
Weiterlesen: Was ist das Gegenteil eines Antonyms?